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Ozzy Osbourne (Titel-Special!)
Comebacks hat es in der Geschichte des Rock viele gegeben. Die Auferstehung und komplette Neuerfindung des Ozzy Osbourne ist eins der spektakulärsten — nicht zuletzt, weil es nach der Implosion von Black Sabbath Ende der Siebziger denkbar unwahrscheinlich war. Maßgeblich Anteil daran haben seine Frau — und seine Gitarristen.

The Who
Das erste neue Who-Album seit 13 Jahren ist eine starke Sammlung authentischer Songs, die den ehrwürdigen Bandnamen zu Recht tragen. Wir trafen Pete Townshend zu einem langen, sehr persönlichen Gespräch in London.

Sons Of Apollo
Engmaschig und konsequent: Das zweite Werk der Supergroup um Sänger Jeff Scott Soto, Gitarrist Bumblefoot, Bassist Billy Sheehan und der einstigen Dream Theater-Kollegen Derek Sherianian (Keyboards ) und Mike Potrtnoy (Schlagzeug) ist ein faszinierender Prog-Metal-Brocken geworden, der bei aller Härte die Tradition des Classic Rock nicht scheut.

Jahresrückblick 2019 (Special!)
Wir schauen zurück auf 2019 und küren die herausragenden Platten — quer durch alle Genres. Gleich 102 Scheiben haben wir in unserem Rückblick hervorheben müssen, für deren Aufnahme erbittert gekämpft und laut debattiert wurde.

Große Verlosung!
Zum Jahreswechsel gibt es traditionsgemäß einen großen Sack voller schicker Preise unter euch zu verteilen: Gitarren, Gitarren-Amps und viel Musik!

Ron Wood
Ein Gespräch mit dem seit Jahrzehnten bestfrisiertesten Musiker der Welt: Auf Mad Lad huldigt der Rolling Stones- und frühere Faces-Gitarrist seinem Vorbild Chuck Berry und interpretiert auf kundige und lustvolle Weise einige der bekanntesten Songs des Rock’n’Roll-Pioniers.

Magnum
Die britische Edel-Pomp-Institution behält ihren Zweijahresrhythmus bei — und verblüfft mit dem leuchtenden The Serpent Rings: einem ungewöhnlich inspirierten und kraftstrotzenden Magnum-Album.

Styx (Pomp-Rock-Special)
Nach langer Vorarbeit fusionieren Styx Mitte der Siebziger melodie- und chordurchpflügten Hardrock mit soundverspieltem Prog zu einem unverwechselbaren Sound. Zum Katalysator ihrer stilprägenden Werke The Grand Illusion und Pieces Of Eight wird Gitarrist und Sänger Tommy Shaw. Das anschließende Special stellt weitere Vertreter vor, die ihrerseits einen Beitrag dazu leisteten, den Pomp-Rock um die Welt zu schicken.

Boston
Ihr selbstbetitelter Einstand von 1976 ist mit 17 Millionen Verkäufen eines der erfolgreichsten Platten-Debüts aller Zeiten. Das Klangkunstwerk mit seinem formvollendeten Hardrock mit vielen zarten Verweisen auf Queen ist zu allererst das Baby von Tüftler und Perfektionist Tom Scholz. Der kann den immensen Erfolg kaum genießen und verweigert sich dem Business.

Kansas
Mit einem originellen Sound, der britischen Orgel-Prog zu melodisch verspielten Hardrock anfettet, erheben Kansas den neuen Pomp-Rock zur Kunst. Ihr viertes Album Leftoverture macht sie 1976 schlagartig berühmt.

Revolution Saints
Mit ihrem dritten Album Rise schwenken die prominent besetzten Revolution Saints zurück zum klassischen Sound von Journey. Trotz des starken Resultats hegt Gitarrist Doug Aldrich wenig Ambitionen auf weitere Projekte dieser Art.

Rob Halford
Als Frontmann von Judas Priest hat Rob Halford den Dresscode des Heavy Metal geprägt wie niemand sonst. Gegen Jahresende sieht man ihn häufiger in Wollpullovern mit Rentier-Mustern: Für Celestial hat der bekennende Weihnachtsfan englische Volks- und Kirchenlieder überwiegend zu klassischen Metal-Hymnen umgewandelt.

Pretty Maids
Mit Undress Your Madness haben die Dänen ein starkes Album eingespielt. Und doch gibt es Wichtigeres: Sänger Ronnie Atkins kämpft gegen eine schwere Krebserkrankung.

Golden Earring (Sammlerguide)
Sie gehören zu den langlebigsten Formationen der Rock-Geschichte. Mit ›Radar Love‹ erobern Golden Earring aus dem holländischen Den Haag die Welt. Repräsentativ für ihr Wirken ist der Mega-Hit von 1973 jedoch kaum.

Marcus King
Marcus King gilt vielen als Blues- und Jamrock-Hoffnung. Sein erstes Album ohne seine Begleitband stellt vorrangig seine Talente als Soul-Sänger und Songwriter heraus. Unterstützung gibt Dan Auerbach von den Black Keys.

Dirty Shirley
Dirty Shirley ist nach The End: Machine und dem dritten Album von KXM nun das dritte hochkarätige Plattenprojekt von George Lynch in diesem Jahr. Die Fortführung des klassischen Lynch Mob-Sounds kann sich hören lassen.

Rage
Die Musik von Rage hat lange keinen solchen Spaß mehr gemacht wie seit dem großen Bandumbau 2015. Mit Wings Of Rage erweitert das deutsche Metal-Urgestein sein Werk um ein vergleichsweise hartes Highlight, bei dem man sich sofort zu Hause fühlt.

Laurence Jones
Puristen dürfte kaum gefallen, wie der britische Gitarrist und Sänger den Bluesrock behandelt. Auf seinem sechsten, schlicht Laurence Jones Band betitelten Album frönt er einer freundlich-schmutzbefreiten Variante mit stimmigen Soul- und Pop-Anteilen.

Bröselmaschine
Im 51. Jahr ihres Bestehens klingt die Bröselmaschine erstaunlich frisch und jung. Auf Elegy zelebriert die Krautrock-Institution um Gitarrenlehrmeister Peter Bursch grenzenlose musikalische Freiheit und spannt einen weiten Bogen von Folk über Weltmusik bis zum Hardrock.

Bruce Springsteen
Sein schwelgerisches Western Stars hat eine Mischung aus Konzertfilm und Roadmovie an die Seite gestellt bekommt, das den „Boss“ sehr privat zeigt.

Modern Day Heroes
Die Schweizer Grenzgänger Modern Day Heroes sind dem schrammeligen Rock’n’Roll ebenso zugetan wie alternativen Pop-Klängen. Auf dem Album 13 lässt das Trio die stärksten Momente seiner bisherigen Laufbahn noch einmal Revue passieren — und streift Terrain von D-A-D, Mando Diao bis hin zu Monster Magnet.

Work Of Art
Auf Exhibits wagen die AOR-Koryphäen Work Of Art eine dezente Modifikation ihres Sounds. Überdies hat sich Chef Robert Säll einen langgehegten Traum erfüllt.

Yogi Lang
Neun Jahre nach seinem Solo-Debüt hat RPWL-Sänger Yogi Lang sein zweites Album veröffentlich. A Way Out Of Here ist gefühlsmäßig nah an seiner Stammband angesiedelt, dabei aber songorientierter und mit weniger Extravaganzen ausgestattet.

Ray Wilson
Als Sänger von Stiltskin trat er ins Rampenlicht, als Frontmann von Genesis wurde er einem Massenpublikum bekannt. Solo konnte sich Ray Wilson in Rock- wie auch in Folk-Kreisen einen Namen machen.

Band/Künstler: Boston, Bruce Springsteen, Bröselmaschine, George Lynch, Golden Earring, Kansas, Marcus King Band, Ozzy Osbourne, Pretty Maids, Rage, Ray Wilson, Revolution Saints, Rob Halford, Ron Wood, Sons Of Apollo, Styx, The Who, Work Of Art
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