
ROCKS Magazin 108 (05/2025)
- Artikel-Nr.: R108052025
- Hersteller: ROCKS Media
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Mit: Ozzy Osbourne (Tribute-Special!), Black Sabbath, Gary Moore, Lita Ford, Van Morrison, Heart, Foreigner, Wucan, Bad Company, Glenn Hughes, Vicious Rumors, Joanne Shaw Taylor, Void, Walter Trout, Loudness, Sweet Freedom, Dirkschneider & The Old Gang, Bush, Hot'n'Nasty, Roulette, Rage, Nils Patrik Johansson, Greywind, Hammer King uvm.
Auf CD
1. Glenn Hughes — ›Into The Fade‹ (04:56)
2. The Quireboys — ›Louder‹ (Live At Rockpalast 2007) (04:45)
3. Sweet Freedom — ›Another Day‹ (04:56)
4. Walter Trout — ›No Strings Attached‹ (04:57)
5. The Switch — ›Young Hearts‹ (04:25)
6. FM — ›Don’t Call It Love‹ (04:57)
7. Crowne — ›Eye Of The Oracle‹ (03:40)
8. Dirkschneider & The Old Gang — ›It Takes Two To Tango‹ (04:43)
9. Eric Gales — ›Don’t Wanna Go Home (feat. Joe Bonamassa)‹ (04:58)
Heft mit CD: ► https://shop.rocks-magazin.de/detail/index/sArticle/400/sCategory/5
nur CD: ► https://shop.rocks-magazin.de/detail/index/sArticle/405/sCategory/8
Ozzy Osbourne (1948 — 2025) — Tribut-Special über 32 Seiten!
Die Nachricht erreichte uns am Abend des 22. Juli in dem Augenblick, als wir die Redaktionsrechner herunterfahren und in den Feierabend gehen wollten. Gearbeitet wurde unter anderem an einem Artikel über das gigantische Konzertspektakel Back To The Beginning, mit dem sich Ozzy Osbourne ultimativ von der Bühne und von seinen Fans verabschiedete. Keine drei Wochen nach seinem letzten Auftritt in seiner Heimatstadt Birmingham ist er nun im Alter von 76 Jahren gestorben. An die Umsetzung unserer ursprünglich geplanten Titelgeschichte war nicht mehr zu denken und so ist diese Ausgabe als Tribut unserem Madman gewidmet, vor dem wir uns auf 32 Seiten verbeugen. Wir blicken zurück auf seine Anfänge mit Black Sabbath und seine lange Karriere als Solo-Künstler — und sagen demütig: Danke, Ozzy!
Black Sabbath — Sound aus den Ruinen:
Ihr Debüt hing dem Heavy Blues der späten Sechziger eine ungehörte Schwere an und hüllte ihn eine finstere Aura. Mit Paranoid, das 1970 noch im selben Jahr erschien, riefen Black Sabbath endgültig ein neues Rock-Jahrzehnt aus: Ohne sie wäre der heutige Heavy Metal in seinen zahlreichen Spielarten kaum denkbar.
* Black Sabbath (1970)
* Paranoid (1970)
Ozzy Osbourne — Auf den Beatles basiert alles
Der Madman über die erste LP, die er sich einst selbst gekauft hat: Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967).
Black Sabbath — Aus dem Kerker in ein neues Leben
1971 ist eine spannende Zeit für den harten Rock. Black Sabbath fallen in dem Treiben auf wie bunte Hunde.
* Master Of Reality (1971)
* Vol. 4 (1972)
* Sabbath Bloody Sabbath (1973)
Black Sabbath — Der blanke Horror
1974 sind Black Sabbath auf dem Gipfel ihres Erfolges. Auf dem Weg dorthin haben sie Millionen von Tonträgern verkauft und sind weltweit zu Superstars aufgestiegen, deren dunkle Anziehungskraft nicht einmal Led Zeppelin Konkurrenz bieten konnte. In Amerika wird ihr Headliner-Auftritt beim ersten California Jam vor fast 200.000 Menschen zum unvergesslichen Höhepunkt — ehe Black Sabbath in den steilen Sinkflug übergehen. Sabotage (1975) entsteht unter sehr speziellen Bedingungen. Und ist um überraschende Glanzpunkte nicht verlegen.
* Sabotage (1975)
* Technical Ecstasy (1976)
* Never Say Die! (1978)
Ozzy Osbourne — Der lange Weg zur Unsterblichkeit
Vor dem Hintergrund, dass er bei Black Sabbath immer als derjenige mit dem wenigsten musikalischen Talent wahrgenommen wurde und dort zuletzt ein ziemlich bemitleidenswertes Bild abgab, wird die Widerauferstehung des Ozzy Osbourne als Solo-Künstler zu einem der spektakulärsten Comebacks der Rockgeschichte.
* Blizzard Of Ozz (1980)
* Live E.P. (1980)
* Diary Of A Madman (1981)
Ozzy Osbourne — Mit neuen Vibes durch die Decke
Der tragische Flugzeug-Crash, bei dem sein begnadeter Gitarrist Randy Rhoads ums Leben kommt, reißt den Sänger in ein emotionales Loch. Und stellt ihn auch vor ein praktisches Problem: ein neuer Gitarrist muss her — schnell.
* Speak Of The Devil (1982)
* Bark At The Moon (1983)
* The Ultimate Sin (1986)
* Tribute (1987)
Lita Ford & Ozzy Osbourne
›Close My Eyes Forever‹ (Lita Ford, 1988)
Gary Moore & Ozzy Osbourne
›Led Clones‹ (After The War, 1989)
Ozzy Osbourne — Der Dirigent des Wahnsinns
Nach der Trennung von Jake E. Lee überrascht Ozzy Osbourne auf seinem fünften Solowerk No Rest For The Wicked mit dem nächsten Gitarristen, der mit „außergewöhnlich“ noch unzureichend beschrieben ist. Der völlig unbekannte Jeffrey Phillip Wielandt hat noch nie zuvor auf einem Album gespielt — und tritt als Zakk Wylde unerschrocken in die großen Fußstapfen seiner legendären Vorgänger.
* No Rest For The Wicked (1988)
* Just Say Ozzy (1990)
* No More Tears (1991)
* Ozzmosis (1995)
* Down To Earth (2001)
Ozzy Osbourne — Nach den Osbournes
Kaum jemand kann behaupten, er habe im Leben alles erlebt. Ozzy Osbourne hat es sogar überlebt: Den Erfolg und das Karriereaus bei Black Sabbath. Die Drogen und den Alkohol. Sein Comeback. Den Tod seines mehr als geschätzten Gitarristen. Seine Reality-TV-Serie. Das Leben des Sängers gleicht einer rasanten Achterbahnfahrt.
* Black Rain (2007)
* Scream (2010)
* Ordinary Man (2020)
* Patient Number 9 (2022)
Black Sabbath — Für Immer unsterblich
Viereinhalb Dekaden nach ihrer Gründung schafften es die Urväter des Heavy Metal 2013 mit 13 auf die vordersten Ränge der Charts und waren gefragt wie lange nicht. Überrascht von ihrem eigenen Erfolg, gaben uns Black Sabbath seinerzeit ein Interview, das wir hier noch einmal dokumentieren.
*13 (2013)
Van Morrison
Van Morrison lässt endlich wieder die Musik sprechen. Auf seinem beeindruckenden Alterswerk Remembering Now schwelgt der bald 80-Jährige Soul-Mann in Erinnerungen an seine Kindheit im Belfast der Nachkriegszeit.
Plus: Die essenziellen Alben von Van Morrison.
Foreigner
Als Foreigner 1977 auf der Bildfläche erscheinen, gibt ihr um Ansätze des Pomp und Prog angereicherter Hardrock dem AOR Starthilfe. Vier Jahre darauf gelingt Foreigner mit 4 ihr größtes Werk. Mittendrin: der manisch-perfektionistische Produzent John „Mutt“ Lange.
Wucan
Mit ihrem konsequenten Ausscheren aus vorgefertigten Mustern haben sich Wucan als Ausnahmeerscheinung in der Retro-Rock-Szene etabliert. Auf Axioms setzen die Dresdner Krautrocker musikalisch noch eins drauf.
Bad Company
Aus den Ruinen zweier namhafter, aber nur leidlich erfolgreicher Combos entsteht in den frühen Siebzigern ein neuer Rock-Gigant: Bad Company. Dem mit ihnen verbundenen Led Zeppelin kommen sie gefährlich nahe — zumindest in Amerika. Am 23. Juni ist ihr Gitarrist Mick Ralphs verstorben.
Glenn Hughes
In Jahrestaktung ist Glenn Hughes auf neuen Alben zu hören — nach einer Konzertreise mit Deep Purple-Programm tourte er unlängst mit Black Country Communion. Nun stellt der 73-Jährige ein weiteres Solo-Album vor: Chosen steht ganz im Zeichen des Heavy Rock.
Vicious Rumors
Lange waren die Kalifornier Synonym für originären amerikanischen Power Metal — bis ein schwerer Schicksalsschlag sie niederrang. Mit The Devil’s Asylum wollen sie nun an ihre glorreichen Tage anknüpfen.
Heart
Heart seien wie Led Zeppelin mit Brüsten, analysierte Pat Benatar einst augenzwinkernd. Tatsächlich sorgt die Band um Ann und Nancy Wilson in den Siebzigern mit schweren Riffs und am Folkrock orientierten Texturen für Furore, ehe sie sich in den Achtzigern zeitweise dem Hochglanz-Hardrock zuwendet.
Joanne Shaw Taylor
Black & Gold ist ihr zehntes Studio-Album: ein melodisch süffiges und in jedem Augenblick mitnehmendes Rock-Album amerikanischer Färbung mit starken Liedern, die Taylor mit ihrem bislang stärksten und lebendigsten Gesangsvortrag geradezu wachküsst.
Void
Aktuell wirbeln die Horror-Thrasher Void aus Louisiana im harten Underground jede Menge Staub auf. Hinsichtlich Sound, Skills und Optik stehen die jungen Musiker den frühen Jahren ihrer Helden von Exodus, Helstar oder King Diamond in nichts nach.
Walter Trout
Sign Of The Times ist insgesamt das 21. Solo-Werk des Bluesrock-Veteranen, auf dem der Sänger und Gitarrist zumeist laut, wütend und hart rockend die Welt um sich herum in Augenschein nimmt.
Loudness
Nicht mal ein halbes Jahr vergeht nach der Entstehung ihres erfolgreichsten Albums Thunder In The East, da stehen die Japaner wieder im Studio, um für den Soundtrack des Anime-Films Odin: Photon Sailer Starlight ›Gotta Fight‹ und ›Odin‹ aufzunehmen. Im Dezember 1985 finden sich die virtuosen Metaller abermals im Studio ein, um mit einem größeren Produktions- und Zeitbudget Shadows Of War einzuspielen.
Sweet Freedom
Benannt haben sie sich richtungweisend nach einem Album von Uriah Heep. Neu dabei ist auf ihrem zweiten Werk Sänger Matti Alfonzetti, mit dem die Skandinavier eine bombastische Classic-Rock-Explosion zünden.
Dirkschneider & The Old Gang
Mit seinen bestens etablierten Betätigungsfeldern U.D.O. und Dirkschneider ist der 73-jährige Namensgeber eigentlich ordentlich ausgelastet. Doch nun behauptet sich der Sänger mit der Reibeisenstimme mit Dirkschneider & The Old Gang auch auf ungewohntem Terrain.
Bush
Um Anerkennung mussten Bush immer kämpfen, doch nach mehr als dreißig Jahren kümmert Gavin Rossdale das kaum noch. Auf I Beat Loneliness gewährt der Frontmann Einblick in sein turbulentes Gefühlsleben und würzt seinen Sound mit neuen Zutaten.
Hot’n’Nasty
Seit gut 25 Jahren bereichern Hot’n’Nasty die hiesige Bluesrock-Landschaft. Mit dem dynamischen Konzert-Mitschnitt Still Rollin’ bietet der Vierer aus Dortmund nun einen Einblick in seine bodenständigen Live-Shows.
Roulette
1985 gegründet, lagen Roulette Jahrzehnte auf Eis. Erst 2019 veröffentlichten die schwedischen Melodic-Rocker ihr gut angenommenes Debüt Now!. Der Nachfolger Go! wandelt einmal mehr trittsicher auf den Spuren von Def Leppard, Bryan Adams und Europe.
Rage
Längst hat sich der junge Gitarrist Jean Bormann bei der Ruhrpott-Institution als zweite Kreativsäule etabliert. Das hört man nun auf dem überraschend modernen A New World Rising.
Nils Patrik Johansson
Nach dem vermeintlichen Ende der Astral Doors wandelt deren Frontmann auf Solopfaden. Für das plakativ betitelte War And Peace kombiniert Nils Patrik Johansson kraftvoll-melodischen Metal mit seinem Faible für historische Themen.
Greywind
Vor acht Jahren erschien das Greywind-Debüt Afterthoughts — und ging in den Stromschnellen der Musikindustrie unter. Mit Severed Heart City taucht das irische Geschwisterpaar nun selbstbewusst wieder auf und feiert jenen Sound mit dem sie einst aufwuchsen: Dem melancholischen Emocore und Pop-Punk der Nuller-Jahre.
Hammer King
Einst sang Patrick Fuchs in der Band des früheren Manowar-Gitarristen Ross The Boss. Seit nunmehr zehn Jahren spielt er mit Hammer King für eine junge Fan-Garde, die Metal gerne mit eingängigen Songs und als Teil einer abgezirkelten Themenwelt genießt. Der neu formulierte Anspruch lautet: Make Metal Royal Again.
uvm
Band/Künstler: | Bad Company, Black Sabbath, Bush, Dirkschneider & The Old Gang, Foreigner, Glenn Hughes, Greywind, Hammer King, Heart, Hot'n'Nasty, Joanne Shaw Taylor, Loudness, Nils Patrik Johansson, Ozzy Osbourne, Rage, Roulette, Sweet Freedom, Van Morrison, Vcious Rumors, Void, Walter Trout, Wucan |