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ROCKS Magazin 115 (06/2026)

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Mit: Tony Iommi, Konzert-Konserven für die Ewigkeit (Special!): Kiss, AC/DC, Elton John, Deep... mehr

Mit: Tony Iommi, Konzert-Konserven für die Ewigkeit (Special!): Kiss, AC/DC, Elton John, Deep Purple, Ted Nugent, Dave Matthews Band, Accept, Thin Lizzy, Neil Young & Crazy Horse, The Allman Brothers Band, Queen, ELP, The Tubes, Donny Hathaway, UFO, Devin Townsend, Tom Petty etc., Steven Wilson, Queens Of The Stone Age, Ratt, Greta Van Fleet, B.B. King, Molly Hatchet, Ten, Rose Tattoo, Girish And The Chronicles, The Temperance Movement, Asia, Kai Hansen, Nazareth, Heavens Edge, These Wicked Rivers, Lee Richards, Neck Cemetery, Rick Wakeman, New England uvm.

Auf CD
01. Dudley Taft — ›Sleeping At The Wheel‹ (04:27)
02. Archon Angel — ›Beyond The Grave‹ (04:21)
03. Alfonzetti — ›Runaway‹ (04:21)
04. Drive, She Said — ›We Own The Night‹ (04:56)
05. Cats In Space — ›Mister Showbiz‹ (04:59)
06. Shogun Mojo — ›Gonna Raise Hell‹ (03:47)
07. Jaded Heart — ›One By One‹ (04:19)
08. The Erinyes — ›Agony & Ecstasy‹ (04:08)
09. Heavens Edge — ›What’s He Got‹ (03:41)
10. Asia — ›Arcadia‹ (04:42)

Heft mit CD: ► https://shop.rocks-magazin.de/hefte/einzelhefte/621/rocks-magazin-115-06/2026-mit-cd-bundle?c=5
nur CD: ► https://shop.rocks-magazin.de/bild-ton/rocks-cds/624/rocks-cd-nr.-115-06/2026


Tony Iommi

In aller Diskretion hat Tony Iommi an seinem dritten Solo-Werk gearbeitet. From The Dark ist genau das Album, das man sich von dem ikonischen Gitarristen von Black Sabbath erhoffen konnte: Ganz und gar transportiert es den Sound von Sabbath der majestätischen Dio-Ära und stemmt die drückende Schwere des finalen 13. Das Gelingen ist auch Verdienst von Jørn Lande: Für den Norweger mit der ausdrucksstarken Stimme wurde mit dieser Kooperation ein lange gehegter Traum wahr, über den er im Interview genauso spricht wie der Iommi selbst. Und das wir — Ehre wem Ehre gebührt — im Heft dem eigentlichen Titel-Special vorangestellt haben.

Die größten Live-Momente: Konzert-Konserven für die Ewigkeit! (Titel-Special)
Ein erstes Mal haben wir uns vor bald zwanzig Jahren mit der Kür besonders glorioser Live-Momente befasst, die auf Platte konserviert wurden. Viele neue sind seither hinzugekommen: Gemeinsam feiern wir die Songs, die Bands und die Entstehungsgeschichten vieler großer Konzert-Alben der Rock-Historie, von denen manche Illusion, andere  die ungeschönte Abbildung unvergesslicher Augenblicke sind. Welche Klassiker hinzugekommen sind und ohne welche unumstößlichen Monumente aus sechs Dekaden Krawall-Geschichte gar nichts geht? Steht alles in unserem XL-Titel-Special. Unter anderem (!) mit:

  • Kiss
    Ein Konzertmitschnitt nach drei leidlich erfolgreichen Studio-Alben schien kaum mehr als eine Notlösung zur Vertragserfüllung zu sein. Ausgerechnet Alive! beendet 1975 sämtliche finanziellen Sorgen: Dass die Doppel-LP in kürzester Zeit über drei Millionen Exemplare absetzen würde, verblüffte die Musiker genauso wie ihren Manager Bill Aucoin.

  • AC/DC
    Ikonisch ist nicht nur das drastische Plattencover von If You Want Blood — You’ve Got It, auf dem Angus Young im Bühnenszenario und blutig von seiner eigenen Gitarre durchbohrt neben Bon Scott zu sehen ist. Ein Rock’n’Roll-Sturm made in Glasgow.
  • Elton John
    Elton John ist aufgeregt, als er am 17. November 1970 nach New York reiste und in den A&R Recording Studios vorfuhr. Eine Live-Platte hatte zunächst niemand im Sinn...
  • Deep Purple
    Plötzlich ist nichts mehr von den streitsüchtigen Grabenkämpfen zu spüren, die der Band 1972 die Einspielung jenes Albums so gründlich verhageln, das einmal Who Do We Think We Are werden soll: Made In Japan repräsentiert nichts weniger als die pure, unverfälschte Essenz der virtuosen MK-II-Inkarnation von Deep Purple, die niemals langweilig wird.
  • Ted Nugent
    Er braucht keine Gitarre, um ohrenbetäubend laut zu sein. Lässt er sie brüllen, hört man gerne hin: Als einer der kompromisslosesten Gitarrenhelden der Geschichte hat Ted Nugent die Entwicklung des amerikanischen Hardrock maßgeblich mit angeschoben und der Welt mit Ted Nugent (1975), Free-For-All (1976) und Cat Scratch Fever (1977) ein sägendes Frühwerk mit selten heftigem Funkenflug geschenkt. Die Krönung: Double Live Gonzo! (1978).
  • Dave Matthews Band
    Mehr als 100.000 Besucher versammelten sich im September 2003 auf dem Great Lawn des Central Parks im Herzen von Manhattan, um die Dave Matthews Band live zu erleben. Die womöglich beste jemals aufgenommene Exzess-Fassung von ›All Along The Watchtower‹? Just push play...  
  • Accept
    Erschienen ist Staying Alive als Abschiedsgeschenk im Herbst 1990. Mitgeschnitten wurde das formidable Doppel-Album fünf Jahre vor der einstweiligen Auflösung von Accept in Osaka auf dem Höhepunkt der Tournee zu Metal Heart: Ein riesengroßer Spaß.
  • Thin Lizzy
    Das in der ikonischen Twin-Gitarren-Besetzung mit Scott Gorham und Brian Robertson entstandene Live And Dangerous gilt völlig zu Recht als eins der fabelhaftesten Konzert-Dokumente der Geschichte. Das mit prachtvollen Zwillingsgitarren garnierte Monument ist durch die nie abgerissene Kontroverse um die Livehaftigkeit der abgebildeten Musik über die Jahrzehnte hinweg nur noch größer geworden.
  • Neil Young & Crazy Horse
    Mit seiner Botschaft, Rockmusik müsse wieder unbequem, laut und unberechenbar werden, findet Neil Young Ende der Siebziger genau die richtigen Antworten auf den Punk. Auch mit Live Rust, das als zarte Akustik-Folk-Show beginnt, ehe sich die zunehmend brachial und ausufernden Crazy Horse zuschalten und den Rock feiern.
  • The Allman Brothers Band
    »Mir würde keine Hardrock-Scheibe dieser Zeit einfallen, von der ich Vergleichbares hätte lernen können«, schwärmt  Dave Meneketti, singender Gitarrist von Y&T. über Live At Fillmore East. »Die langen Improvisationen in ›In Memory of Elizabeth Reed‹ und ›Whipping Post‹ sind unverfälschte Ausdrücke von echter Leidenschaft. Hier versteht man, weshalb der Jam eine Kunstform ist, die längst nicht jeder beherrscht.«
  • Queen
    Es gärten Zweifel, ob Queen an diesem Punkt ihrer Karriere überhaupt noch Interesse daran hatten, eine hungrige Rockband zu sein. Auf der Live Killers-Tour, die sich im Januar 1979 an die US-Konzerte zu Jazz anschloss, konterten sie mit einem schonungslosen Sturmlauf.
  • Emerson Lake & Palmer
    Die Prog-Exzentriker Keith Emerson, Greg Lake und Carl Palmer waren in in ihrer frühen Siebzigerphase immer dann am aufregendsten, wenn als sie ihre Musik zwar zusammen spielten, als virtuose Individualisten aber auch hart gegeneinander antraten. Auch auf der Konzertbühne.
  • The Tubes
    Ihr aberwitziger Sound ist ein sengendes Gemisch aus zappaesquem Art-Rock, Stadion-Rock, dekadentem Glam und Pomp, ihre skandalträchtigen Shows legendär: Im November 1977 gelingt den Amerikanern, eine ganze Woche lang das Londoner Hammersmith Odeon bis auf den letzten Platz auszuverkaufen.
  • Donny Hathaway
    Das Troubadour in Los Angeles und das Bitter End als kleiner Laden auf der New Yorker Bleaker Street mussten als Austragungsort dieses Schatzes vor knapp 500 respektive 200 Konzertgängern herhalten — selbst das Apollo Theater in Harlem schien mit seinem Fassungsvermögen überdimensioniert für einen Auftritt von Donny Hathaway. Welch ein Glück!
  • UFO
    Auf dem Höhepunkt ihres Schaffens setzen sich UFO mit einer überirdischen Energieleistung ein Denkmal: Strangers in The Night ist ein Meilenstein des klassischen, britischen Hardrock, der im Oktober 1978 während einer US-Tournee entstand.
  • Devin Townsend Project
    An vier aufeinanderfolgenden Tagen brachte Devin Townsend vier seiner vielfarbigen Alben in Gänze auf die Bühne, auf denen er seine selbst erschaffene Klangwelt aus den unterschiedlichsten Perspektiven heraus ausleuchtet und erforscht.
  • Tom Petty & The Heartbreakers
    Dass in ihnen eine stets bereite Jamrock-Band in der Tradition der Siebziger steckte, haben die Heartbreakers bis zu Pettys Tod im Jahr 2017 immer wieder aufs Neue demonstriert.
  • Plus: sehr, sehr viele mehr!


Steven Wilson

Ob solo oder als Teil von Porcupine Tree: Steven Wilson war nie ein Mann für glattgebügelte Musik. Auf Requiem For A Village schmeißt der Grandseigneur des Prog alle digitale Krücken über Bord, greift zu Analogsynthesizern und Instrumenten, mit denen er kaum vertraut ist — und sucht das Unperfekte.

Queens Of The Stone Age
Queens Of The Stone Age zählen nicht zu jenen Veteranen, die beharrlich dem eigenen Mythos hinterherlaufen. Mit ihrem neuen Album Perfecth schlagen sie mutig ein komplett neues Kapitel auf.

Ratt
Von San Diego auf den Sunset Strip, aus dem Keller in die Charts: In der aufstrebenden L.A.-Metal-Szene etablierte sich die von Sänger Stephen Pearcy bereits 1976 angeschobene Band mit durchschlagenden Hits, heißer Gitarrenarbeit und metallischer Schärfe.

Greta Van Fleet
Lustvoll-offensiv spinnen Greta Van Fleet weiter, was sie einst an Eindrücken von Alben wie Zeppelin III und Houses Of The Holy mitgenommen haben. Auch ihr viertes Album Palace For The People öffnet ein Tor in ihre eigene verträumte Welt.

B.B. King
Als 1965 Live At The Regal erscheint, beginnt sich auch die junge weiße Rock-Klientel für B.B. King zu begeistern. Produzent Bill Szymczyk überzeugt ihn zu mehreren Crossover-Experimenten mit weitreichenden Folgen: ›The Thrill Is Gone‹ und Completely Well sind lediglich der Anfang.

Molly Hatchet
In den ausgehenden Siebzigern entwickelten sich Molly Hatchet zu den härtesten Vertretern des Southern Rock neben Blackfoot. Den Grundstein für ihre bis heute andauernde Karriere legte die Band mit dem leuchtenden Flirtin’ With Disaster.
Plus: Nach 16 Jahren erscheint ein Studio-Album von Molly Hatchet. Entstanden ist Lost Horizon mit neuem Sänger in den legendären Abbey Road Studios.

Ten
Nach mehreren Kooperationen mit Bob Catley steuern Ten zum neuen Millennium die Zukunft an: Babylon ist ein ausgeklügeltes Science-Fiction-Konzeptwerk vor postapokalyptischer Kulisse, in das Gary Hughes eine tragische Liebesgeschichte integriert.

Rose Tattoo
Ihr Rock’n’Roll war angriffslustig und bei aller unüberhörbaren Blues-Verbundenheit mit einer ziemlich rüden Punk-Attitüde ausgestattet, die sich merklich von den anderen Bands der australischen Hardrock-Szene abhob, die sich seinerzeit in Australien in Stellung brachten. Ihr Anführer war der 1,56 Meter große Glatzkopf Angry Anderson: Ende September ist er im Alter von 79 Jahren verstorben.

Girish And The Chronicles
Bislang favorisierten die aus der indischen Himalaya-Region stammenden Girish And The Chronicles vornehmlich riffgewaltigen US-Hardrock der späten achtziger Jahre. Auf ihrem vierten Album Disintegrate zeigt die Band um Sänger Girish Pradhan ihre dunklere Seite.

The Temperance Movement
Die britischen Blues- und Classic-Rocker sind nicht die erste Band, die auf dem Zenit ihres Erfolgs zerbröselte. Nach fünfjähriger Pause legen The Temperance Movement ihr viertes Album vor: Gitarrist Paul Sayer erklärt das Geheimnis ihrer wieder aufgeflammten Liebe.

Asia
Geoff Downes will es noch einmal wissen. Rund zwölf Jahre nach ihrem letzten Studio-Album Gravitas hat er Asia wiederbelebt. Für Indigo hat er die britische Progressive-Rock-Formation quasi neu erfunden — und bezieht gleichwohl liebgewonnene Elemente mit ein.

Kai Hansen
Seit seinem Wiedereinstieg vor zehn Jahren ist Kai Hansen fortwährend mit Helloween befasst. Dennoch hat er Zeit gefunden für ein zweites Solo-Album: Das farbenfrohe Born With A Hammer vereint alle Einflüsse und Vorlieben des Hamburgers.

Rock’n’Roll-Movies: Faster Pussycat
Motorpsycho, Mudhoney, Faster Pussycat — all diese stilistisch sehr unterschiedlichen Combos haben ihren Namen den Filmen des Regisseurs Russ Meyer entliehen. Faster, Pussycat! Kill! Kill! ist in seinem sonst freizügigen Œvre ein fast zugeknöpftes, aber sehr rasantes Spektakel mit provokativer Frauenpower.

Nazareth
Auf ihrem sechsten Studio-Album verschiebt sich der Sound der Schotten erheblich. Nazareth legen an Härte, Masse und Schwere zu und nähern sich in Lautstärke und Gestus der großen Hardrock-Bands ihrer Zeit. Das surreal-mythische Cover von Hair Of The Dog mit dreiköpfigem Höllenhund zieht kompromisslos.

Heavens Edge
Ihr Album-Erstling hätte alles gehabt, um eine Karriere im amerikanischen Hardrock-Geschäft in Gang zu setzen. Wäre er nicht erst im Jahr 1990 erschienen: Wenig später lösten sich die Zuspätgekommenen auf. Seit 2013 ist die Originalbesetzung wieder zusammen — und hat auf Philadelphia jede Menge Spaß.

These Wicked Rivers
Auf ihrem dritten Album klingen These Wicked Rivers verblüffend amerikanisch: Das Quintett aus den englischen East Midlands serviert in Fire And Folklore einen rootsig-feurigen Southern-Rock-Cocktail.

Lee Richards
Lee Richards ist von Beruf Steinmetz. Und Rockmusiker. Einst Gründungsmitglied von Godsmack, veröffentlicht der fürsorgliche Vater aus Boston in Songs For A Broken World nun sein erstes Solo-Album.

Neck Cemetery
Seit 2018 toben sich Neck Cemetery in den Weiten des traditionellen Metal aus. Divers wie ihre musikalische Inspirationsgrundlage ist auf ihrem dritten Album The Curse Of Neck Cemetery das textliche Spektrum der Band aus Nordrhein-Westfalen.

Rick Wakeman
Im Alter von 77 Jahren blickt Rick Wakeman auf mehr als 120 veröffentlichte Platten zurück. Noch immer lockt der einstige der Tastenmagier von Yes seine Zuhörer auf musikalische Reisen: The Return To The Red Planet führt zum wiederholten Male auf den Mars.

New England
Mit Kiss-Frontmann Paul Stanley als Produzent und Ideengeber wird gleich ihre erste Single ein nationaler Radio-Hit. Dennoch ist dem AOR-Sound der Amerikaner New England kein dauerhafter Erfolg beschieden.

u.v.m.

Band/Künstler: AC/DC, Accept, Allman Brothers Band, Asia, B.B. King, Dave Matthews Band, Deep Purple, Devin Townsend, Donny Hathaway, Elton John, Emerson Lake & Palmer, Girish And The Chronicles, Greta Van Fleet, Hansen, Heavens Edge, Kiss, Lee Richards, Molly Hatchet, Nazareth, Neck Cemetery, Neil Young, New England, Queen, Queens Of The Stone Age, Ratt, Rick Wakeman, Rose Tattoo, Steven Wilson, Ted Nugent, Ten, These Wicked Rivers, The Temperance Movement, The Tubes, Thin Lizzy, Tom Petty, Tony Iommi, UFO
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