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ROCKS Magazin 113 (04/2026)

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Mit: Iron Maiden (Titel-Special!), Deep Purple( Splat! -Special!), The Rolling Stones, Savatage,... mehr

Mit: Iron Maiden (Titel-Special!), Deep Purple(Splat!-Special!), The Rolling Stones, Savatage, Jayler, Toto, The Claypool Lennon Delirium, Tesla, Jared James Nichols, Argent, Devin Townsend, Foreigner, Tedeschi Trucks Band, Lex Legion, Supertramp, Vanden Plas, Colosseum II, Metal Church, Snowy White, Elegant Weapons, Evergrey, Pride Of Lions, Bolan uvm.

Auf CD: 
01. Sweet Electric — ›Sick In The Head‹ (04:05)
02. Savatage — ›Strange Wings‹ Live 1990 (04:08)
03. Stryper — ›I’m Alright (I’m Okay)‹ (03:27)
04. Snowy White — ›Lost In The Blues‹ (04:55)
05. Tesla — ›Never Alone‹ (03:39)
06. Vanden Plas — ›Holes In The Sky‹ 2026 (04:58)
07. Mattador — ›Say You’ll Stay‹ (04:44)
08. The Limit — ›Part Two, Screw You‹ (02:52)
09. Iconic — ›Take Me To The Place‹ (04:10)
10. Lalu — ›Prince With The Swift Warning‹ (04:57)

Heft mit CD: ► https://shop.rocks-magazin.de/detail/index/sArticle/587/sCategory/11
nur CD: ► https://shop.rocks-magazin.de/detail/index/sArticle/590

Iron Maiden (Titel-Special)
Der Weg in die Neunziger ist selbst für Iron Maiden kein leichter. Ihr neuntes Album soll sie 1992 zukunftssicher machen: Fear Of The Dark bringt sie tatsächlich zurück ins große Spiel und einer neuen Fan-Generation nahe — doch dann steht unerwartet die Existenz der Band auf dem Spiel. Wir werfen den Blick auf eine selbst für diese große britische Metal-Ikone schwierige Zeit, die 1988 mit der Veröffentlichung von Seventh Son Of A Seventh Son begann.

Deep Purple (Splat!-Special)
Kein Vorbei gibt es an Deep Purple, die im Juli mit einem neuen Hardrock-Opus begeistern werden, das in seiner forschen, sehr direkten Gitarrensprache begeistern wird. Wir uns nicht nur lange mit Ian Gillan unterhalten, sondern auch einen genauen Blick auf die neuen Stücke geworfen. Und halten fest: =1 vor zwei Jahren war offenbar nur der Anfang.

The Rolling Stones
Man hätte es nicht für möglich gehalten: Zweieinhalb Jahre nach Hackney Diamond stehen die Rolling Stones mit dem starken Foreign Tongues parat, über das wir mit Keith Richards sprechen durften!
Plus: Eindrücke von Foreign Tongues!

Savatage
Mit Madness Reigns From The Gutter (1990) öffnen Savatage ein lange gehütetes Schatzkästchen ihrer Bandgeschichte. Die legendäre Radioübertragung aus Los Angeles zeigt die Band auf dem Höhepunkt ihrer ungestümen Frühphase und dokumentiert zugleich einen stilistischen Übergang, den die Metaller mit dem kurz zuvor erschienenen Gutter Ballet eingeläutet hatten. Ein langes Gespräch mit Jon Oliva.

Jayler
Jayler gelten als das nächste große Ding nach Greta Van Fleet. Auf ihrem Debütalbum Voices Unheard wie auch im Umgang mit Anfeindungen begegnen die blutjungen Briten sämtlichen Vergleichen mit Led Zeppelin selbstbewusst und mit unerschütterlicher Zuversicht.

Toto
Extrem versierte Instrumentalisten, vier Singstimmen, zwei Keyboarder: Als Vertreter der Gründergilde des „Adult-Oriented Rock“ waren Toto immer speziell. Auch musikalisch. Wie niemand sonst verstanden sie es, Rock, R&B, Jazz-Fusion, Prog und Pop in eleganten und überaus anspruchsvollen Soft-Rock einzufassen.

The Claypool Lennon Delirium
Gespräche mit Sean Lennon sind immer spannend. Wir haben den Spross von John Lennon und Yoko Ono ausgiebig zu The Great Parrot-Ox And The Golden Egg Of Empathy befragt: Wie kaum ein anderes Opus unserer Tage verbindet das neue Psycdedelic-Opus des Claypool Lennon Delirium Philosophie, Humor, Abenteuer, Risiko, Wahnwitz, Architektur, Geschichte, Angst, Schönheit und Romantik.

Tesla
Sieben Jahre nach Shock veröffentlichen Tesla ein neues Studio-Album. Gitarrist Frank Hannon erklärt, weshalb Homage keine Verlegenheitslösung geworden ist — und blickt auf die Entstehung von Psychotic Supper zurück, das am 10. September 1991 erschien: Ein reifer Klassiker und wertvolles Hardrock-Opus, das aus jedem Zeitkontext herausgehoben wirkt.

Jared James Nichols
Jared James Nichols hat seinen riffstarken Heavy Rock und Power-Blues um Groove und einen rabaukigen Southern-Drall erweitert — vor allem aber auch um Melodien und vollmundige Refrains: Louder Than Fate ist ein überaus inspiriertes Song-Album, auf dem sich der Amerikaner in den zeitgenössischen Hardrock vorwagt.

Argent
In Rod Argent an der Orgel hatten Argent den beeindruckenderen Instrumentalisten, in Russ Ballard die Stimme für alle Gefühlslagen. Ihr Sound verband progressiven Art-Rock mit dem melodischem Pop-Rock der frühen Siebziger — 15 Jahre nach der Auflösung wird ›God Gave Rock And Roll To You‹ durch Kiss zum Hit der Neuzeit.

Devin Townsend
The Moth ist anders als alles, was Devin Townsend bisher gemacht hat. In vielen Belangen monumentaler gedacht, legt er sich nicht fest, ob es ein sinfonisch-chorales Kunststück, eine feinteilige Prog-Oper oder der Soundtrack eines dramatischen Hollywoodfilms sein soll.

Foreigner
Lou Gramm hatte hingeschmissen, und Mick Jones holte Johnny Edwards zu Foreigner. Mit dem unbekannten Sänger entsteht Unusual Heat, das den Pop-Kurs der zurückliegenden Jahre gründlich korrigiert. Doch das Album wir zum kommerziellen Desaster.

Tedeschi Trucks Band
Mit schöner Regelmäßigkeit überrascht die Tedeschi Trucks Band mit neuen Konzepten und legt dabei eine unglaubliche Kontinuität an den Tag. Die optimale Schnittmenge aus Vertrautem und Gewagtem erreicht das zwölfköpfige Ensemble auch auf seinem jüngsten Album Future Soul.

Lex Legion
In den späten Achtzigern bildeten sie die Band von King Diamond. Nun haben die Musiker um Gitarrist Andy La Rocque unter dem Namen Lex Legion erneut zusammengefunden. Ihr Debüt klingt zugänglicher als die atmosphärischen Horror-Geschichten des US-Metal-Königs, kann die Herkunft aber nicht verleugnen.

Supertramp
›The Logical Song‹, ›Breakfast In America‹, ›Goodbye Stranger‹ und ›Take The Long Way Home‹ waren internationale Hits. Auch die Hülle, in der sie steckten, war ein Erfolg: Breakfast In America erhielt 1980 einen Grammy für das beste Albumcover.

Vanden Plas
Seit mehr als dreißig Jahren pflegen die Pfälzer ihre ureigene Auffassung von Progressive Metal. 1996 erschien ihre Akustik-EP AcCult. Zeit für eine Fortsetzung, findet Gitarrist Stephan Lill, der AcCult II keineswegs als ein Verlegenheitsprodukt betrachtet.

Rock’n’Roll Movies: Code Of Conduct
Da hatten sich zwei gefunden: Bret Michaels, Sänger einer der erfolgreichsten Party-Rock-Bands der Achtziger, und Charlie Sheen, gefeierter Schauspieler und lange Zeit eher für Drogenabstürze bekannt. Zusammen gründeten sie Mitte der Neunziger ein Filmunternehmen und ließen mehrere Streifen auf die Menschheit los.

Metal Church
Eigentlich hatte Kurdt Vanderhoof die von ihm gegründeten Metal Church bereits ad acta gelegt. Allen Rückschlägen zum Trotz lässt ihn seine ruhmreiche Truppe nicht los: Dead To Rights ist ein vollumfänglicher Neustart.

Colosseum II
Colosseum II sollte den Jazzrock-Ansatz von Colosseum auf eine höhere Ebene führen, so die Idee von Bandchef Jon Hiseman. Das gelingt auf ihrem Debüt Strange New Flesh ausnehmend gut, vor allem dank der Künste eines jungen irischen Gitarristen.

Snowy White
Abseits des Rampenlichts fühlt sich Snowy White schon immer am wohlsten. Trotz seiner ausgeprägten Anti-Star-Attitüde hat er eine beachtliche Karriere als gefeierter Bluesmusiker erlebt. Sein neues Album The Finishing Touch könnte nun der krönende Abschluss sein.

Elegant Weapons
Richie Faulkner ist als Gitarrist von Judas Priest nicht ausgelastet: Elegant Weapons sind seine Zweitband. Der Titel ihres zweiten Albums Evolution ist Programm: Der Brite genießt es, im Spannungsfeld von blueswarmem Hardrock und traditionellen Heavy Metal den Bandsound immer weiter zu verfeinern.

Evergrey
Evergrey bleiben ganz bei sich und klingen doch anders als zuletzt. Auf Architects Of A New Weave kontrastieren die Schweden ihren melancholischen, bisweilen düster-progressiven Power Metal mit bestärkenden Texten.

Pride Of Lions
Jim Peterik ist zweifellos einer der profiliertesten Songschreiber des melodischen Rock. Als Komponist von Welthits wie ›Eye Of The Tiger‹ hätte sich der 75-Jährige längst zur Ruhe setzen können. Gemeinsam mit Sänger Toby Hitchcock lebt er seine Leidenschaft auf Unbridled einmal mehr aus.

Bolan
Seit vierzig Jahren kennt man Rachel Bolan als Bassist und Songschreiber von Skid Row. In Gargoyle Of The Garden State präsentiert er nun sein erstes Solo-Album: ein mitreißendes Werk zwischen Punkrock, Sleaze, Power-Pop und rotzigem Hardrock.

u.v.m.

Band/Künstler: Argent, Bolan, Colosseum II, Deep Purple, Devin Townsend, Elegant Weapons, Evergrey, Foreigner, Iron Maiden, Jared James Nichols, Jayler, Lex Legion, Metal Church, Pride Of Lions, Rolling Stones, Savatage, Snowy White, Supertramp, Tedeschi Trucks Band, Tesla, The Claypool Lennon Delirium, Toto, Vanden Plas
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